Konzeptionelle Grundlagen 


zur praktischen Umsetzung des Tierschutzgedankens, entwickelt in  analoger Anwendung humanpsychologischer Erkenntnisse:

SELF-EFFICACY (Albert Bandura)

- die SELBSTWIRKSAMKEIT


Bewältigte Herausforderungen und gelöste Probleme führen zu einer außerordentlich wirkungsvollen inneren Belohnung. 
Sie stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ermuntert dazu, die nächst größere Herausforderung anzunehmen.
 
So wachsen geradezu automatisch in rascher Folge immer wieder das Selbstvertrauen und die Bewältigungsfähigkeit. 

Die Fähigkeit, durch eigenes Tun etwas zu bewirken und daran innerlich zu wachsen, wird auch Selbstwirksamkeit genannt. 

Sie ist der Hauptmotor des psychischen Selbstaufbaus unserer Hunde! 

(Heinz Weidt/Dina Berlowitz)


Attachment Theory (John Bowlby)

- die BINDUNGSTHEORIE

Ein Ansatz, übertragbar von Kleinstkindern auf Welpen, die ebenfalls die Möglichkeit benötigen, auf eine feste Bezugsperson zurückzugreifen, damit sie Neugier- und Entdeckungsverhalten entwickeln können.

Auch Welpen brauchen Schutz und Sicherheit  als verlässliche Basis, von der aus ihnen das freie Erforschen und Entdecken der Welt ermöglicht wird. 

Grundlage dessen ist die verlässliche Bindung zu einer Bezugsperson, deren Reaktionen auf die Bindungs- und Explorationsbedürfnisse des Welpen durch Feinfühligkeit, definiert als fürsorgliche Wahrnehmung und richtige Interpretation der hundlichen Signale sowie prompte und angemessene Reaktion dar auf, gekennzeichnet ist.

(Mary Ainsworth)

Social Learning (Julian Rotter)

- die SOZIALE LERNTHEORIE

Soziales Lernen schafft Handlungsoptionen. Je nach entwickeltem Verhaltenspotential, erfahrungsbasierter Erwartung und erfolgsverstärktem Erfahrungswert, kann in psychologischen Situationen Verhalten vorhersagbar sein. Ergebnis von sozialen Lernerfahrungen sind Handlungsdeterminaten vor dem Hintergrund der Persönlichkeitseigenschaften und des situativen Kontextes.